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Hier mein erster Bericht meines Auslandsjahres!

Mein Flug sollte um 7.45Uhr starten. Nach einigen kleinen Verzögerungen sind wir dann um 8.15 Uhr gestartet. Dies  war aber kein Problem, da wir in Madrid den Anschlussflieger immer noch eine halbe Stunde vor dem Check-in erreichten. Um 12.05 Uhr sollte es losgehen also war das Check-In für halb 12 vorgesehen, was sich  leider um eine viertel Stunde herauszögerte. Als wir dann endlich alle im Flugzeug saßen war  es schon 12.05 Uhr. Doch anstatt loszufahren um auf die Startbahn zu kommen haben wir erst noch einmal ca. eine dreiviertel Stunde, mit dem Flieger in der Gegend herum gestanden. Als wir dann endlich den Boden unter den Füßen verloren hat die Uhr halb zwei angezeigt. Doch zu früh gefreut. Wir waren nicht einmal 20 Sekunden in der Luft, als wir in ein Luftloch geflogen sind. Aber der Pilot hatte die Maschine sofort unter Kontrolle und so flogen wir weiter. Anscheinend hatte er aber nicht genug davon, denn dann spielten wir ca. alle 2 Stunden für jeweils ca. 30 Minuten ein Spiel dass man als Luftlöcher-hüpfen bezeichnen kann. Nachdem wir um halb 12 abends dann endlich über Costa Rica kreisten kam schon die nächste Schreckensbotschaft: In San José herrschte ein Unwetter, was für uns bedeutete: erst noch einmal eine halbe Stunde unsere Bahnen ziehen und wenn das Wetter dann immer noch nicht besser ist fliegen wir nach Panama!

Das Wetter wurde nicht besser. Als wir endlich in Panama City gelandet waren hatten wir schon viertel vor sieben Ortszeit und viertel vor zwei nach Deutscher Zeit.  Bis dann alle in die Busse verladen waren zeigten die Zeiger meiner Uhr schon auf drei. Die Busse brachten uns dann in das Terminal, denn wir mussten ja noch einreisen.  Gemeinsam mit allen anderen Fluggästen, die Zahl betrug fas 500, wurden wir dann in Bussen in zwei verschiedene Hotels gekarrt. Als erstes bekam jeder von uns ein Bändchen, das uns erlaubte alles zu essen was in diesem Hotel angeboten wurde. Die Wartezeit auf unsere Zimmer verbrachten wir, wer hätte es anders gedacht, mit essen. Mein Zimmer, welches ich mir mit einem anderen Mädel aus Deutschland teilte war riesig. Dort angekommen, es war mittlerweile fünf Uhr morgens, inspizierten wir unser Zimmer. Wir hatten zwei große Betten, und ein Bad mit einer noch größeren Dusche.

Durch unseren Jetlag sind  wir um 5.45 Uhr aufgewacht, was ja bei uns 12.45 sind.  (ich glaub ich komm damit nie  zurecht! 

 

Am Ersten Abend sind Kris, Oscar und ich  auf ein Basketballspiel gegangen. In Naranjo ist Basketball so etwas wie: Das muss jeder Mal gespielt und auf jeden Fall mal gesehen haben. Fußball dagegen ist hier gar nicht so präsent, wenn mal davon absieht, dass Oscar (mein Gast-Papa) jeden Abend, wenn Fußball kommt, Fußball schaut… J dienstags war mein erster Schultag. Ich bin leider nicht in derselben Klasse wie Kris (meine Gast-schwester), da die 10. Klasse voll besetzt ist. Da das hier eine Bilingual- School ist  können alle Schüler hier mehr oder weniger Englisch. Von den Lehrern aber wirklich nur die, die Englisch unterrichten. Aber egal, ich bin ja hier um spanisch zu lernen. Der Unterricht läuft hier ein bisschen anders ab. Im Gegensatz zu Deutschland, wo die Lehrer versuchen so viel Unterrichtstoff wie möglich in eine Stunde zu quetschen, beginnt hier der Unterricht nie pünktlich, dann wird die Anwesenheit überprüft, was sich unter Umständen bis zu zehn Minuten oder einer Viertelstunde hinziehen kann, da immer wieder irgendwelche Schüler dazwischenrufen und mit dem „Profe“ diskutieren. Dann wird nochmal mit dem „Profe“ diskutiert die oder der sich auch jedes Mal wieder darauf einlässt. Wenn dann endlich der Unterricht beginnt ist es hier jedoch nie leise. Jeder Schüler hat einen Stuhl und einen winzigen Tisch auf den gerade einmal ein Block und ein Mäppchen passen. Diese werden dann in der Klasse herumgeschoben. Die verschieden Grüppchen aus der Klasse setzen sich dann zusammen, meistens in einem Kreis. So kann es unter Umständen passieren, dass mehrere Schüler mit dem Rücken zum Lehrer sitzen und sich die ganze Stunde nicht umdrehen. Naja, da die Stunde nur 40 Minuten dauert sind wir  mit alledem schon kurz vor dem Ende angelangt und da die Stunde immer ein bisschen früher beendet wird, hätten wir damit schon die erste Stunde überstanden. Dafür haben wir aber jeden Tag mindestens 11 oder 12 Stunden Schule. Das bedeutet für mich: ich komme so gegen halb 5, oder fünf Uhr heim. Da ich aber in den meisten Fächern nichts machen muss hatte ich bis jetzt nur eine Englsichaufgabe auf. Hier gibt es Ferien Ende November, die dann bis Anfang Februar andauern.

 

Am Samstag waren wir in Cartago und haben eine der schönsten Kirchen Costa Ricas besucht.  Als wir im innen drinnen waren hat mir Kenneth (mein Gast-bruder) erzählt, dass ich, da ich durch ein bestimmtes Tor gegangen bin, welches schon 357 Jahre alt ist und das „Tor der Vergebung“ genannt wird, nun von allen meinen Sünden befreit bin. Am Sonntag war in Naranjo ein „Horse-Riding-contest“, aber als wir so gegen 13 Uhr dort ankamen war leider schon alles vorbei. Es sind nur noch Vereinzelt  eins oder zwei Pferde, die aussahen als wollten sie ihre Reiter am liebsten sofort abwerfen und sich endlich mal eine Pause gönnen, durch die Straßen geritten. Das Hauptspektakel hat sich dann an den Straßenrand verzogen. Überall wurde getrunken und ziemlich laut Musik gehört. Nachdem wir einmal die Straße auf und ab gelaufen sind und in einer Bar Halt gemacht haben um Wasser zu trinken, denn es war schrecklich warm, sind wir wieder heimgegangen. Montags sind wir um 5.30 Uhr aufgestanden um an den Strand zu fahren. Wir waren in Putarenas, das ist ungefähr eine Stunde von Naranjo entfernt. Nachdem wir dann so um 11 Uhr alles zusammengepackt hatten sind wir weiter gefahren zu einem Fluss, um das Salzwasser abzuwaschen. Danach haben wir noch kurz Mittag gegessen und sind dann Heim gefahren. Momentan gibt es hier einen drei- oder vier- tage- rythmus:

1.Tag: Morgens: Sonne                                                               Mittags: vereinzelt ein bisschen Regen

2.Tag: Morgens: schwül, Sonne scheint                               Mittags: vereinzelt ein bisschen Regen

3. Tag: Morgens: Sonne!!                                           Mittags: Sonne, erdrückend heiß

4. Tag: Morgens: bewölkt, vereinzelt Sonne      Mittags: Regenguss der bis in die Nacht dauert.

Und es einfach jeden Tag mindestens 25°C warm.

Ab Februar bis April soll es hier so richtig heiß werden, dass es sogar in der Schule, wo es eigentlich immer angenehm warm ist, nicht mehr auszuhalten ist…  

 

Das war‘s fürs Erste!  Viele Liebe Grüße aus Costa Rica

Eure Alina 

29.7.11 04:41

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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(31.7.11 23:28)
Ach Alina, dass ist ja schön zu hören, dass es dir gut geht. Ich hoffe dir gefällt es gut bei deiner Gastfamily und du lebst dich schnell ein. Du fehlst mir ganz doll hier :* bis bald Johanna


Iris (1.8.11 14:31)
Hallo Liebe Alina,
ich bin begeistert zu lesen wie gut es dir geht.
Ich freu mich für dich! Genieß die Zeit und vor allem das tolle Wetter. Hier war es die letzten Tage richtig kalt. Wie im November!
Ich wünsch dir weiterhin viel Spaß und jede Menge tolle Erfahrungen.
Ganz liebe Grüße
Iris

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