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Frohe Ostern!!!

Ich wuensche allen in Deutschland ein Frohes Osterfest und lasst es euch gut gehen!
bei mir faengt morgen schonwieder die Schule an (also montags ist hier irgendwie kein Feiertag). Ich war am Donnerstag bis Sonntag jedesmal mindestens einmal in der Kirche was fuer meine Familie hier sehr normal ist! Heute waren wir in der Kirche und naja damit hat sich anscheinend das Osterfest schon erledigt... jetzt geht alles wieder seinen gewohnten Lauf: Die Mutter ist schon wieder am waschen, meine Schwester macht irgendwelche Aufgaben und der Papa und mein Bruder sind schon wieder weg zu nem Termin... 
auch heisst es hier nichts mit Ostereiern suchen... :/ Wir haben aber letzte woche "Empanadas de Civerre" gebacken. Das sind Teigtaschen mit Marmeladenfuellung. Die waren richtig lecker!! Ansonsten gabs diese woche noch nichts neues, auch mein Pc ist leider immer noch nicht repariert... es wurde aber angedeutet, dass er moeglicher weise diese woche endlich mal repariert wird!! (waere ja mal schoen!!! )


Naja sonst gibts nichts mehr zu sagen... noch ein Frohes Ostern und geniesst es!!!


viele liebe verregnete Gruesse aus Costa Rica
Alina :*

1 Kommentar 8.4.12 22:03, kommentieren

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Hey ich weiss es ist schon lange her, dass ich mich mal gemeldet hab und das tut mir leid...mein Problem war nur, dass ich meine Familie wechseln musste und naja... mein laptop war die ganze zeit noch bei meiner alten Familie und es war mir erst ein bisschen unangenehm dorhin zu gehen... :/
Ichwurde sogar vor die wahl gestellt schon freuhzeitig heimzukommen... (alles ziemlich stressig!!!! )

 

 Naja die naechsten Tage mehr...

alina

 

 

 

 

PS: APRIL APRIL!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! alles super hier ich bin immer noch in meiner ersten familie und fuehle mich "sauwohl"!!! ich will hier gar nciht weg auch das mit dem verfruehten heimfliegen stimmt nicht mein Laptop ist kaputt und wie das hier nunmal in Costa Rica laueft wurde er auch bis jetzt noch nicht repariert....  ich hab aber nun endlich mein Passwort herausgefunden und kann jetzt vom pc meiner Gastfamilie ausschreiben...

Ich wuensche euch allen noch einen schoenen 1. April und nicht mal mehr 3 monaten sehen wir uns wieder


PPS: Nunja.... alle moeglichen infos von Weihnachten, Neujahr und vieles mehr werde ich die naechsten Tage posten!
Ich wuensche euch alle Frohe Ostern und lassts euch gut gehn!!

 

Alles liebe Alina!!  

1 Kommentar 1.4.12 13:44, kommentieren

Oh wie schön ist Panama!!

Hey,

ich habe die letzte Woche mit afs in Panama verbracht.
Dienstags abends ging es los, wir haben uns mit alles Austauschschülern, die mitfahren wollten in San Jose, Hauptstadt Costa Ricas, in der Afs Office getroffen. Wir mussten alles so gegen 10 Uhr da sein und fuhren gegen 12 endlich los. Morgens um halb 6 kamen wir dann an der Grenze an. Wir mussten erst einmal ein ein halb Stunden warten bis die Grenze geöffnet wurde. Als diese dann endlich um 7 aufmachte brauchten wir ca. ne stunde bis alle durch waren. Wir sind ungefähr mit 70 oder 80 Austauschschülern aus dieser Generation (Juli bis Januar oder Juni) und denen aus der Generation davor (Februar bis Januar) gefahren. Gesagt getan, wir hatten jetzt alle einen Ausreisestempel aus Costa Rica, aber…. Wir mussten ja noch in Panama einreisen! Dafür sind wir ungefähr 200 Meter durch die „Neutrale- Zone“  zum Grenzübergang nach Panama gegangen. Als wir da endlich rauskamen hatten wir 1 Uhr mittags. Und das nur weil wir in einer Schlange angestanden haben die die nicht vorwärts ging sondern eher rückwärts weil sich andauernd irgendwelche Leute zwischen unsere Gruppe gedrängt haben. Naja als wir da dann endlich rauswaren sind wir mit dem Bus weiter. Nach ungefähr 3 Stunden (die wir alle schlafend verbracht haben) weckte uns der Busfahrer und es gab Mittagessen, um halb vier Mittags^^ J Danach fuhren wir noch ein paar Stunden und kamen dann endlich gegen 10 Uhr abends in Panama an. Wir waren also eine ganze Weile unterwegs gewesen! Als wir dann unsere Zimmer bezogen hatten, ich war mit einer anderen Deutschen auf einem Zimmer mit Bad, Dusche mit heißem  Wasser (ist hier echt eine Seltenheit!), einer Klimaanlage, die wenn sie an war einen fühlen ließ als wären es gerade mal ein paar Grad im Zimmer, einen Fernseher und ein Doppelbett. Danach wollten wir uns das Hotel anschauen. Als wir runter in die Hotelhalle kamen fuhr gerade unser Bus los. Wir wunderten uns schon wo der hinfährt. Da stürmte noch jemand an uns vorbei und hielt den Bus auf. Um nicht noch eine Chance zu verpassen sind wir einfach auch in den Bus eingestiegen. Im Nachhinein haben wir dann erfahren, dass wir nochmal was Essen gehen. In Panama- City ist alles ein bisschen anders. Hier haben Supermärkte und Restaurants auch noch um 12 Uhr abends auf. Am nächsten Morgen hieß es dann um 6 Uhr aufstehen um 7 beim Frühstück zu sein. So gegen acht Uhr fuhren wir dann auf eine Sightseeing- Tour von Panama City. Wir haben die Skyline gesehen, das Meer, den Altstadt- Teil (also sozusagen die Ursprünglichen Häuser Panamas) und noch einiges mehr. Wir kamen uns ein bisschen so vor wie eine Japanische Reisegruppe. Wir kamen mit dem Bus an, wurden für fünfzehn Minuten rausgelassen um Fotos zu schießen und danach wieder eingesackt und weiter Gings. So gegen 2 fuhren wir dann in eine Mall und hatten dann zeit uns „zu bewegen“ wir hatten bis 7 Uhr abends Zeit. Naja… die Mall war sehr groß und hatte drei Stockwerke, Victoria (die Deutsche mit der ich auf einem Zimmer war) und ich haben es nicht geschafft uns die ganze Mall anzusehen, was aber auch vllt. Daran lag, dass wir Frauen sind und uns in die verschiedensten Läden habe reinziehen lassen… ein paar Jungs aus Österreich sind anscheinend fünf Mal die Mall von hinten nach vorne und wieder zurück gelaufen….  Am nächsten Morgen hieß es dann wieder um sechs Uhr aufstehen und fertigmachen, frühstücken. Danach ging es in ein „einheimischen- Reservat“ wo  wir den ganzen Tag verbrachten. Wir wurden von Männern in Lendenschutz in Empfang genommen, die uns dann erst einmal durch einen Fluss zu einem Wasserfall gebracht haben. Dort gingen wir alle schwimmen. Danach fuhren wir weiter in den Boten zu dem „Dorf“ wo wir dann auch auf Frauen trafen die auch sehr nach dem Stil angezogen waren. Nach einem Mittagessen und ein wenig Unterhaltung  und einem Fußballspiel gegen die „Einheimischen“  fuhren wir dann wieder zu unserer Anlegestelle zurück. Im Hotel angekommen war es schon wieder sechs Uhr abends. Zusammen haben Vici und ich uns entschlossen einen ruhigen Abend zu machen, sind nur kurz zum Supermarkt, haben ein bisschen essen gekauft und uns aufs Zimmer gelegt. Am Samstag dann wieder genau derselbe Trott: sechs Uhr aufstehen und um sieben dann zum Frühstück, sodass dann alle fertig um acht Uhr unten in der Hotelhalle stehen konnten um zum nächsten Aussichtspunkt zu kommen. Wir fuhren dann zum Panamakanal. dort konnten wir sehen wie ein Schiff durch die Schleuse fuhr (nicht allzu interessant) und es gab noch eine Ausstellung über den Erbau des Kanals und die Tiere und Pflanzenwelt um den Kanal herum. Danach fuhren wir wiederum in eine Mall und hatten nochmals Zeit um einkaufen zu gehen. Diese Mall war aber noch viel größer als die Mall von Donnerstag! Ungefähr vier oder fünf Fußballfelder lang würde es ganz gut beschreiben. Mit einem riesengroßem Essensbereich! Dort konnte man alles finden von Mc‘ Donalds über Tacco Bell bis hin zu einer Creperia.  Abends gegen 8 Uhr wurden wir dann wieder alle eingesackt und es hieß: abschied nehmen von Panama denn wir fuhren wieder zurück. Mitten in der Nacht kamen wir an der Grenze an und wurden dann so gegen halb sechs geweckt um uns in die Schlange zu stellen. So gegen 10 Uhr waren wir fertig, was eindeutig schneller war als das mal davor!

 

Naja und das war das dann auch schon von meinem Kurztrip nach Panama. Ich wünsche euch allen noch eine schöne Vorweihnachtszeit in dem kalten Deutschland! Wir haben hier einfach jeden Tag zwischen 20 und 30 Grad und an Schnee ist hier nicht zu denken. Aber wir haben wirklich einen richtigen Weihnachtsbaum! Was schon richtig cool aussieht!!!

 

 

Alles liebe Alina!

2 Kommentare 13.12.11 06:08, kommentieren

4 Monate!!

Vorab wollte ich mich erst einmal entschuldigen, dass ich solange auf mich warten gelassen habe, das tut mir leid! J

Mittlerweile sind schon 4 Monate vergangen! Die Zeit vergeht hier wie im Flug. Ich habe festgestellt, auch wenn man ein Päckchen von Deutschland nach Costa Rica schickt, dann dauert es nicht drei bis vier Tage bis es ankommt, sondern drei bis vier Wochen. ^^ J Meine Schuluniform besteht aus einer beige – grünen Bluse, einem „kack-grünen“ Rock oder Hose, schwarzen Schuhen und „kack-grünen“ Strümpfen. Ich hab das erste Mal Canopy gemacht. Das bedeuted sich von verschienen Bäumen „abseilen“ und über ein Seil zum nächsten Baum sausen. Das macht alles einen heiden Spaß! Das war alles  in einem Regenwald. Jetzt hab ich eine Vorstellung davon, was es heißt bis auf die Knochen nass zu werden. Der 15. September ist in Costa Rica ein Feiertag, genauer gesagt der Unabhängigkeitstag in ganz Latein- Amerika. Den Abend vorher war in meinem Ort (Naranjo)  ein Fest, dass sehr an Sankt Martin erinnerte. Wir sind mit Laternen durch die Straßen gezogen, haben die Costa Ricanische Nationalhymne gesungen und anschließend hat noch ein Fest stattgefunden und eine Verlosung. Ich habe leider nichts gewonnen. J Am nächsten Morgen war es dann soweit: der15. September! Hier wurde eine Parade veranstaltet, wo alle möglichen Vereine und Mannschaften mitgelaufen sind. Ich bin mit AFS mitgelaufen, mit den anderen Austauschschülern, Insgesamt sind wir neun. Einer aus Dänemark, zwei aus Italien, einen aus den USA, eine aus Schweden und vier aus Deutschland, wobei alle außer dem Italiener und Dänen im Januar wieder heimfahren werden. Naranjo hat insgesamt 22. Tausend Einwohner, sodass ich die meisten dort zum ersten und bis jetzt auch letzten Mal gesehen hab. Wir sind zwei ein halb stunden durch Naranjo „marschiert“ in praller Sonne. Für uns hieß das spätestens jede halbe Stunde neu eincremen und ich bin trotzdem rot nach Hause gekommen. Danach haben wir mit der Familie gegrillt, auf einem selbstgebauten Grill, aus Eisenstäben. Das hat echt lecker geschmeckt! J Der Unterricht hier ist sehr einfach, wir haben in Mathe gerade mit dem Satz des Phytagoras angefangen, Physik und Chemie bekommt man hier erst ab der 10. Klasse. Insgesamt gibt es hier 11 Schuljahre. Ich habe jetzt in eine 10. Klasse gewechselt. Wer hätte gedacht, dass ich da was lerne? Richtig! Die machen hier am Ende der 10. was ich Mitte der neunten gemacht habe. Fernsehen, bzw. die Programme sind hier auch eine bisschen anders. Es gibt Programme, die komplett auf Spanisch sind, dann gibt es die englischen mit Spanischem Untertitel (was ungefähr 80% ausmacht)  und es gibt einen Deutschen Kanal mit irgendwelchen Reportagen und Nachrichten. Am 12. Oktober war hier in Costa Rica der „Tag der Kulturen“. Für mich hieß das: an diesem Tag kein Unterricht, dafür musste ich zusammen mit dem anderen Deutschen an meiner Schule einen kleinen „Stand“ aufbauen über Deutschland. Ich hab Plätzchen gebacken . Die Austauschschülerin aus Italien wurde gebeten einen Vortrag über Italien zu halten, auf Spanisch. Ich bin ganz froh dass ich nicht gebeten wurde, denn im Gegensatz zu allen Italienischen Austauschschülern die Spanisch lernen und das nach 2 bis 3 Wochen beherrschen wie ihre Muttersprache bin ich noch nicht ganz so gut… aber es wird immer und immer besser! Dafür dass ich am Anfang als ich hier hin kam gerade Mal „Hola“ und „me llamo Alina“ sagen konnte bin ich doch wirklich stolz auf mich! Ok manchmal muss ich noch nachfragen oder sagen: „No entendi“ aber ansonsten klappt das wirklich sehr gut! Ich war auf einer „Feria- Alemana“ Die war in einem „Inbioparque“… (so was Ähnliches wie ein Nationalpark nur nicht ganz so groß Es gab Informationen über Deutschland und Produkte aus Deutschland, verschiedene Dinge zu kaufen wie zum Beispiel Fisch, Meerrettich, Gartengeräte, Schokolade (Rittersport), Brezel und natürlich richtiges Deutsches Essen wie Erbsensuppe, Bratwurscht und noch vieles mehr. Dazu gab’s dann typisch deutsche Volksmusik zu hören. J Das alles wurde von der Deutschen Botschaft und verschiedenen deutschen Firmen organisiert. Meiner  Familie hat das sehr gut gefallen und das Essen hat ihnen wirklich gut geschmeckt. Es war ein tolles Gefühl endlich mal wieder ein Brötchen und andere Sachen zu essen, die es hier sonst nicht gibt.

 Das wars dann erstmal wieder, ich werde aber versuchen jetzt öfters mal was reinzustellen!!  

 

Eure Alina!!

2 Kommentare 21.11.11 07:28, kommentieren

Hier mein erster Bericht meines Auslandsjahres!

Mein Flug sollte um 7.45Uhr starten. Nach einigen kleinen Verzögerungen sind wir dann um 8.15 Uhr gestartet. Dies  war aber kein Problem, da wir in Madrid den Anschlussflieger immer noch eine halbe Stunde vor dem Check-in erreichten. Um 12.05 Uhr sollte es losgehen also war das Check-In für halb 12 vorgesehen, was sich  leider um eine viertel Stunde herauszögerte. Als wir dann endlich alle im Flugzeug saßen war  es schon 12.05 Uhr. Doch anstatt loszufahren um auf die Startbahn zu kommen haben wir erst noch einmal ca. eine dreiviertel Stunde, mit dem Flieger in der Gegend herum gestanden. Als wir dann endlich den Boden unter den Füßen verloren hat die Uhr halb zwei angezeigt. Doch zu früh gefreut. Wir waren nicht einmal 20 Sekunden in der Luft, als wir in ein Luftloch geflogen sind. Aber der Pilot hatte die Maschine sofort unter Kontrolle und so flogen wir weiter. Anscheinend hatte er aber nicht genug davon, denn dann spielten wir ca. alle 2 Stunden für jeweils ca. 30 Minuten ein Spiel dass man als Luftlöcher-hüpfen bezeichnen kann. Nachdem wir um halb 12 abends dann endlich über Costa Rica kreisten kam schon die nächste Schreckensbotschaft: In San José herrschte ein Unwetter, was für uns bedeutete: erst noch einmal eine halbe Stunde unsere Bahnen ziehen und wenn das Wetter dann immer noch nicht besser ist fliegen wir nach Panama!

Das Wetter wurde nicht besser. Als wir endlich in Panama City gelandet waren hatten wir schon viertel vor sieben Ortszeit und viertel vor zwei nach Deutscher Zeit.  Bis dann alle in die Busse verladen waren zeigten die Zeiger meiner Uhr schon auf drei. Die Busse brachten uns dann in das Terminal, denn wir mussten ja noch einreisen.  Gemeinsam mit allen anderen Fluggästen, die Zahl betrug fas 500, wurden wir dann in Bussen in zwei verschiedene Hotels gekarrt. Als erstes bekam jeder von uns ein Bändchen, das uns erlaubte alles zu essen was in diesem Hotel angeboten wurde. Die Wartezeit auf unsere Zimmer verbrachten wir, wer hätte es anders gedacht, mit essen. Mein Zimmer, welches ich mir mit einem anderen Mädel aus Deutschland teilte war riesig. Dort angekommen, es war mittlerweile fünf Uhr morgens, inspizierten wir unser Zimmer. Wir hatten zwei große Betten, und ein Bad mit einer noch größeren Dusche.

Durch unseren Jetlag sind  wir um 5.45 Uhr aufgewacht, was ja bei uns 12.45 sind.  (ich glaub ich komm damit nie  zurecht! 

 

Am Ersten Abend sind Kris, Oscar und ich  auf ein Basketballspiel gegangen. In Naranjo ist Basketball so etwas wie: Das muss jeder Mal gespielt und auf jeden Fall mal gesehen haben. Fußball dagegen ist hier gar nicht so präsent, wenn mal davon absieht, dass Oscar (mein Gast-Papa) jeden Abend, wenn Fußball kommt, Fußball schaut… J dienstags war mein erster Schultag. Ich bin leider nicht in derselben Klasse wie Kris (meine Gast-schwester), da die 10. Klasse voll besetzt ist. Da das hier eine Bilingual- School ist  können alle Schüler hier mehr oder weniger Englisch. Von den Lehrern aber wirklich nur die, die Englisch unterrichten. Aber egal, ich bin ja hier um spanisch zu lernen. Der Unterricht läuft hier ein bisschen anders ab. Im Gegensatz zu Deutschland, wo die Lehrer versuchen so viel Unterrichtstoff wie möglich in eine Stunde zu quetschen, beginnt hier der Unterricht nie pünktlich, dann wird die Anwesenheit überprüft, was sich unter Umständen bis zu zehn Minuten oder einer Viertelstunde hinziehen kann, da immer wieder irgendwelche Schüler dazwischenrufen und mit dem „Profe“ diskutieren. Dann wird nochmal mit dem „Profe“ diskutiert die oder der sich auch jedes Mal wieder darauf einlässt. Wenn dann endlich der Unterricht beginnt ist es hier jedoch nie leise. Jeder Schüler hat einen Stuhl und einen winzigen Tisch auf den gerade einmal ein Block und ein Mäppchen passen. Diese werden dann in der Klasse herumgeschoben. Die verschieden Grüppchen aus der Klasse setzen sich dann zusammen, meistens in einem Kreis. So kann es unter Umständen passieren, dass mehrere Schüler mit dem Rücken zum Lehrer sitzen und sich die ganze Stunde nicht umdrehen. Naja, da die Stunde nur 40 Minuten dauert sind wir  mit alledem schon kurz vor dem Ende angelangt und da die Stunde immer ein bisschen früher beendet wird, hätten wir damit schon die erste Stunde überstanden. Dafür haben wir aber jeden Tag mindestens 11 oder 12 Stunden Schule. Das bedeutet für mich: ich komme so gegen halb 5, oder fünf Uhr heim. Da ich aber in den meisten Fächern nichts machen muss hatte ich bis jetzt nur eine Englsichaufgabe auf. Hier gibt es Ferien Ende November, die dann bis Anfang Februar andauern.

 

Am Samstag waren wir in Cartago und haben eine der schönsten Kirchen Costa Ricas besucht.  Als wir im innen drinnen waren hat mir Kenneth (mein Gast-bruder) erzählt, dass ich, da ich durch ein bestimmtes Tor gegangen bin, welches schon 357 Jahre alt ist und das „Tor der Vergebung“ genannt wird, nun von allen meinen Sünden befreit bin. Am Sonntag war in Naranjo ein „Horse-Riding-contest“, aber als wir so gegen 13 Uhr dort ankamen war leider schon alles vorbei. Es sind nur noch Vereinzelt  eins oder zwei Pferde, die aussahen als wollten sie ihre Reiter am liebsten sofort abwerfen und sich endlich mal eine Pause gönnen, durch die Straßen geritten. Das Hauptspektakel hat sich dann an den Straßenrand verzogen. Überall wurde getrunken und ziemlich laut Musik gehört. Nachdem wir einmal die Straße auf und ab gelaufen sind und in einer Bar Halt gemacht haben um Wasser zu trinken, denn es war schrecklich warm, sind wir wieder heimgegangen. Montags sind wir um 5.30 Uhr aufgestanden um an den Strand zu fahren. Wir waren in Putarenas, das ist ungefähr eine Stunde von Naranjo entfernt. Nachdem wir dann so um 11 Uhr alles zusammengepackt hatten sind wir weiter gefahren zu einem Fluss, um das Salzwasser abzuwaschen. Danach haben wir noch kurz Mittag gegessen und sind dann Heim gefahren. Momentan gibt es hier einen drei- oder vier- tage- rythmus:

1.Tag: Morgens: Sonne                                                               Mittags: vereinzelt ein bisschen Regen

2.Tag: Morgens: schwül, Sonne scheint                               Mittags: vereinzelt ein bisschen Regen

3. Tag: Morgens: Sonne!!                                           Mittags: Sonne, erdrückend heiß

4. Tag: Morgens: bewölkt, vereinzelt Sonne      Mittags: Regenguss der bis in die Nacht dauert.

Und es einfach jeden Tag mindestens 25°C warm.

Ab Februar bis April soll es hier so richtig heiß werden, dass es sogar in der Schule, wo es eigentlich immer angenehm warm ist, nicht mehr auszuhalten ist…  

 

Das war‘s fürs Erste!  Viele Liebe Grüße aus Costa Rica

Eure Alina 

3 Kommentare 29.7.11 04:41, kommentieren

Hallo an alle :)

Hallo an alle,

die sich für meinen Blog inerterresieren und wissen wollen wie es mir währed meines Auslandsjahres ergeht!

In 40 Tagen geht es los! 

Bis dahin:

noch eine schöne Zeit!!

eure Alina

7 Kommentare 5.6.11 15:00, kommentieren